Inklusionsberatung

Beratung für Organisationen

Im Rahmen unserer Beratung gehen wir gerne auch auf das Thema inklusives Ehrenamt ein und überlegen gemeinsam mit den Ehrenamtsverantwortlichen aus Einrichtungen oder Kirchengemeinden, wie es gelingen kann, Barrieren für den Einstieg ins Ehrenamt und während des freiwilligen Engagements abzubauen, um möglichst vielen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich durch ein Ehrenamt aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft zu beteiligen.

Inklusion heißt die gleichberechtigte Teilhabe aller am gesellschaftlichen Miteinander. Dazu gehört auch, sich ehrenamtlich zu engagieren. Damit auch Alleinerziehende, Familien, Geflüchtete oder Menschen mit Behinderungen ehrenamtlich tätig werden können, müssen bestehende Angebote verändert und Gegebenheiten angepasst werden.

Inklusionsberatung

Einen geschulten Blick auf die Rahmenbedingungen vor Ort haben Menschen mit Behinderungen, die als Betroffene und Expert*innen in eigener Sache auf Barrieren aufmerksam machen, denen sie im Alltag begegnen. Mit einer speziellen Ausbildung werden sie zu zertifizierten Inklusionsberater*innen, die Organisationen dabei unterstützen, inklusiver zu werden.

Sie möchten in Ihrer Organisation Barrieren abbauen und inklusiver werden?
Wir vermitteln Ihnen gerne den Kontakt zu ehrenamtlichen Inklusionsberater*innen, die Sie gegen eine Aufwandsentschädigung vor Ort in Ihrer Einrichtung beraten.

20 Jahre Expertise

Inklusionsberater Peter befasst sich seit mehr als zwanzig Jahren mit dem Thema Inklusion. Er berät, unterrichtet und ist zum Beispiel ehrenamtlich in den Projekten Jobbrücke Inklusion, Ausbildungsbrücke sowie bei der Stephanus-Stiftung aktiv. Dabei ist er sowohl für Betroffene als auch für Mitarbeitende in Organisationen Ansprechpartner. Ihm ist es wichtig, Aufmerksamkeit für das Thema Inklusion zu erzeugen und den Dialog zu fördern. So wird die Bereitschaft für Veränderung erhöht und die Bedingungen für Menschen mit sichtbaren und unsichtbaren Beeinträchtigungen und Behinderungen können verbessert werden.

„Es ist wichtig, ins Gespräch zu kommen, wie die Möglichkeiten sich ehrenamtlich zu engagieren für Menschen mit Behinderungen verbessert werden können. Bei der Inklusionsberatung geht es nicht darum, dass vorhandene Barrieren angeprangert werden, sondern vielmehr darum, wie die Bedingungen mit vorhandenen Mitteln optimiert und Hindernisse minimiert werden können. Oft geht es um Kleinigkeiten, zum Beispiel das Sitzplatzangebot oder die Toilettenbenutzung.“

Inklusion bedeutet auch, behindernde Haltungen und Einstellungen zu überwinden. Menschen mit Behinderungen sind nicht nur Empfänger*innen von Hilfeleistungen, sie möchten sich nach ihren Möglichkeiten in die Gesellschaft einbringen. Mitgestaltung gelingt auch durch ehrenamtliches Engagement.

„Der Fokus sollte immer auf den Fähigkeiten der Betroffenen liegen. In der Beratung für ein Ehrenamt kann man auch danach fragen, statt nur zu sehen, was Menschen mit Behinderungen nicht können.“

Fünf Tipps für gelingende Inklusion im Ehrenamt von Inklusionsberater Peter

  1. Haben Sie keine Berührungsängste! Seien Sie offen und fragen Sie, wie Sie unterstützen können, um ein Engagement möglich zu machen. 
  2. Passen Sie die Einsatzstellen den Bedürfnissen der Ehrenamtlichen an. Fragen Sie die Betroffenen nach Ihren Bedürfnissen und denken Sie dabei auch an nicht sichtbare, kognitive Einschränkungen.
  3. Informieren Sie sich über Hilfsmittel für Menschen mit Behinderungen und machen Sie sich mit dem Umgang vertraut.
  4. Suchen Sie sich Ansprechpersonen für spezielle Unterstützung. Bauen Sie sich ein Netzwerk auf. Fragen Sie Betroffene. Vielleicht haben Sie ja schon Menschen mit sichtbaren oder unsichtbaren Beeinträchtigungen in Ihrem Team. Diese Personen können als Expert*innen in eigener Sache beraten.
  5. Haben Sie den Mut, auch einmal zu improvisieren!

Inklusionsberatung vereinbaren

Melden Sie sich bei uns, wenn Sie den Zugang zum Engagement für Menschen mit Behinderungen in Ihrer Einrichtung erleichtern wollen. Wir beraten Sie gerne und stellen den Kontakt zu Inklusionsberater*innen her.